Rezensionen – Andachtsbuch für Muttis

Kundenrezesionen auf amazon

Rezension bei www.jesus-netzwerk.ch

Mütter brauchen Andachten. Zeiten, die stärken und anregen durch einen neuen Impuls. Der Gedanke: „Ja, mir geht es genauso“, hilft oft. Das sind Andachts-Momente, irgendwo zwischen Bügelbrett und Vorratskammer. Nicola Vollkommer ist es hervorragend gelungen, ein Andachtsbüchlein zu schreiben, das die geistliche Vorratskammer in minutenschnelle auffüllen kann.

„Wie ich lernte, das Chaos mit Gottes Augen zu sehen“, nimmt die Leserin mit auf eine Reise durch die Jahre der Kindererziehung. Angefangen von der Geburt der ältesten Tochter, einer „Bauchlandung mit Schockeffekt“, nimmt die Autorin Frauen hinein in den Gefühlsmix aus Ängsten und Hoffnungen, Glaubenserlebnissen und Zeiten voller Gottvertrauen. Nicola Vollkommer schreibt über Bastelabende und Zoobesuche, Bio-Eier und Überraschungspartys.

Mütter, die zu dieser Art der Andacht bereit sind, sehen in ihrer Fantasie „eine Nase und zwei verschwitzte Hände gegen die Innenseite des Schulbusses gepresst“ und sie ahnen die Gefühle der Mutter, wenn Sohnemann zum ersten Mal alleine mit dem Bus zur Schule fährt. Auch zu den Episoden der turbulenten Jahre der Pubertät, wenn die Erziehung quasi von vorne beginnt, findet Nicola Vollkommer passende Berichte und Bibelverse. Ungezwungen wiederholt sie die Idee der „Schlecktüte“. Bei den Kleinen waren es die Gummibärchen, bei den Großen wertvolle Gegenstände, bei Gott sind es die „wenn du… dann werde ich“ Geschichten, also Gottes Belohnungen gleich den Schlecktüten.

Am Ende dann, in den letzten Kapiteln, schreibt die Autorin über „das Leben danach“. Tage, in denen es Zeit wird, dass das Nest sich leert. Einen Vers aus Sprüche 31 stellt Nicola Vollkommer dem Kapitel über den Wiedereinstig in den Beruf voran. Wohltuend fühlt sich die Leserin, Frau und Mutter, hinein genommen in ehrliche Alltagsgeschichten. Frauen brauchen Andachten genau wie diese.

Fazit
Dieses Buch sollte im Haushalt nicht fehlen und im Bücherregal nicht verstauben.
Nein, es gehört auf das Bügelbrett, neben die Kaffeemaschine und vielleicht für eine ungewöhnliche Auszeit auch einmal in den Wäschekorb.

Silke Meier